Tuba Sarica
Integration · Islamkritik · Weltgeschehen

Ich bitte um Verständnis dafür, dass ich nicht auf Nachrichten antworten kann. Ich nehme jedoch mir die Zeit, sie aufmerksam zu lesen. Ich weiß jede einzelne Nachricht für sich und ihren Absender sehr zu schätzen!
Ich würde mich besonders freuen, wenn Sie Ihre Nachricht an mich hier öffentlich machen würden, damit auch die Besucher dieses Blogs etwas davon haben.

Herzlichst,

Tuba Sarica

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Leserbriefe


19.07.2019

Klaus Freudenberg


Liebe Tuba,
ich habe Dein Buch nach einer Sendung von Anne Will zum Thema schon vor fast einem Jahr gekauft und schier verschlungen. Ich fand es schon immer schade, dass man von den vielen türkischen Menschen, die bei uns leben, außer den Männern in den Dönerbuden fast nie jemanden sieht. Höchstens noch alte Frauen, die schwere Einkaufstüten durch die Stadt schleppen.
Dabei ist es doch einfach schön, wenn "fremde" Kulturen den Alltag und das Leben bereichern. Aber dafür muss man sich gegenseitig sehen können! Sich an den Gemeinsamkeiten freuen und die Unterschiede bestaunen :-)
Aber inzwischen habe ich aber auch ein leuchtendes Gegenbeispiel getroffen: vor ein paar Monaten kam eine junge Türkin als Kollegin ins Team. Hat Medizintechnik studiert, trägt Kopftuch, ist sehr schön, sehr klug, sehr wach und präsent, lacht gerne und viel und kommt mit ihrem offenen Wesen mit allen Kollegen auf Augenhöhe und bestens aus.
Ich als alter Knacker (bin 67) habe mich kürzlich bei ihr bedankt. Dafür, dass sie mein Weltbild von Frauen mit Kopftuch komplett auf den Kopf gestellt hat. Oder besser gesagt: vom Kopf auf die Füße. Sie sagte, sie bedauert diese Parallelwelten auch sehr und kann darüber nur den Kopf schütteln.
Ganz liebe Grüße an Dich!
Klaus


24.06.2019

Christa Duden-gargiulo


Habe dein Buch mit grosser Aufmerksamkeit gelesen und empfehle es stetig weiter. Es ist so wunderbar konsequent, ehrlich und mutig geschrieben.
Es ist heute wichtiger den je, Frauen dazu ermutigen, sich für ihren ganz eigenen Weg einzusetzen.
Wir selbst sind eine große bunte und vielfältige Familie mit verschiedenen Wurzeln und ich weiss, wie wichtig Tolanz isr.
Aber ich weiss auch, das falsch verstandene Toleranz zu NICHTS gutem führt.
Grosse Gratulation., weiter so
Mit besten Wünschen
Christa Duden


24.02.2019

Fazilet Bergmann


Hallo Tuba,

ich bin 41 Jahre alt, verheiratet und habe eine wunderbare 11jährige Tochter.
Dein Buch hat mich sehr berührt, weil es meine Kindheit ziemlich widerspiegelt. Ich bin hier in Deutschland geboren und aufgewachsen, vieles, was in deinem Buch steht habe ich auch erlebt. Ich durfte keine deutschen Freunde haben, durfte nicht auf Klassenfahrten usw.

Aber das erschreckende an dem ganzen ist, ich erlebe auch in der heutigen Zeit, dass viele ‚moderne‘ Türken ihre Kinder genauso erziehen, wie es zu meiner Zeitüblich war. Ein paar Abwandlungen gibt es schon: die Mädchen dürfen eine Ausbildung machen, bevor sie verheiratet werden. Oder dürfen auch mal bei einer Nichttürkischen-Freundin übernachten (war zu meiner Zeit nicht denkbar).

Da ich selber von den türkischen Ansichten (gerade was Erdogan betrifft) nicht viel halte und auch selber nicht religiös bin, habe ich auch kaum noch einen türkischen Umfeld. Da auch ich mich nicht verstelle und gerne mal eine Bratwurst mit einem Radler runter spüle, ecke ich doch schon mal bei meinen Landsleuten an.
Erst kürzlich machte ich eine interessante Erfahrung:
Meine blonde, blauäugige, typisch deutsche Tochter bat mich, sie und ihre türkische Freundin, mit der Mutter der Freundin, in die Innenstadt zu begleiten. Wir wohnen in einer Kleinstadt und es war eine Eisbahn in der Innenstadt aufgebaut worden. Ich muss kurz dazu erläutern, dass die türkische Mutter der Freundin kein Kopftuch trägt und berufstätig ist.
Als die Kinder auf der Eisbahn waren, entdeckte ich den Glühwein-Stand und sagte zu der Mutter: „Es stört dich doch nicht, wenn ich mir einen Glühwein trinke?“. Die Reaktion der Mutter war: „Nein, natürlich nicht - ist ja deine Sünde!“. Sie sagte es zwar mit einem Lachen,aber wieviel wahres ist in so einer Aussage?

Ich habe viele türkische Freunde verloren, als ich mich für einen deutschen Mann entschied und hatte auch bis heute nicht das Glück einem Deutsch-Türken zu begegnen, der so ist wie ich.

Deswegen macht Dein Buch irgendwo Hoffnung, dass es vielleicht doch ein paar mehr schaffen, aus der „Parallelgesellschaft“ auszutreten.
Ich muss Dir Recht geben - es ist wirklich wie eine Gehirnwäsche.

Abschließend möchte ich Dir noch sagen, dass ich dein Mut bewundere und ganz gleich wie oft sie Dich auch als Lügnerin beschimpfen mögen, es gibt sicherlich noch andere als mich, die wissen, dass jedes einzelne Wort wahr ist!

Ich wünsche Dir für die Zukunft viel Kraft und Geduld und alles Gute


Fazilet Bergmann
(eine begeisterte Leserin)


03.02.2019

Rusen Aydin


Hallo Frau Sarica,

Ich habe heute mit Begeisterung ihr gelesen.
Obwohl die türkische Community m. E. ihrerseits etwas zu streng geurteilt wurde stimme ich ihnen zu.

Ich hatte diese Gedanken schon vor über 20 Jahren aber nie den Mut dies auf Papier zu bringen auch auf Respekt vor meinen Landsleuten.
Ich wollte nur eine Erinnerung von mir hier mit ihnen und ihrem Block teilen.
Ich bin 1993 mit einem deutschen Freund für eine Woche Urlaub nach
Izmir geflogen. In der Stadt hat er mich gefragt wo die ganzen Frauen mit Kopftuch sein.." in Deutschland habe ich lapidar geantwortet"...

Eins möchte ich noch loswerden.
Die ersten türkischen Gastarbeiter/innen kamen in den 60er und 70er
Jahren. Hauptsächlich aus der kleinen Provinzen und Dörfern. Und diese armen Menschen sind immer noch auf dem gleichen Stand wie damals und haben ihre Werte an uns Dritte Generation weitergegeben. Der eine oder andere hat sich bereit, leider zuwenige.

Mit freundlichen Grüßen
Rusen Aydin


27.01.2019

Josef Osteried


Liebe Frau Sarica,
In den 1950ern und 1960ern aufgewachsen, auf dem Land, katholisch, deutsch, schaute mein Freiheitskampf nicht viel anders aus als der Ihre. Eine tyrannische Tante zeigte mir mal den Vogel: "Jetzt spinnt er ganz. Jetzt will er nach Amerika." Tage später, ich war 21, war ich in den USA. Als ich nach zwei Jahren zurück kam, kamen mir meine Verwandten so fremd vor wie Muslime oder Marsmenschen. Meine Kinder wuchsen frei auf. Einmischungsversuche von Verwandten wies ich barsch mit den Worten ab: "Meine Kinder dürfen alles, meine Kinder kriegen alles." Mit Ihrem Buch "Freiheit ist möglich, aber nicht immer umsonst" hab ich Geburtstagsgeschenke für meine Bekannten von Ungarn bis zu den USA. LG Josef Osteried



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